Megaschoeneweide | Einblick
Wir schreiben über alles, was wir in Schöneweide lieben. Über das kreative Leben, das sich überall Bahn bricht, über Randberliner Alltag und Tradition, über Zauber und Schönheit, die Coolness und Schrulligkeit – denn darüber liest man viel zu wenig.
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Wäscheständer in der U-Bahn und warmer Regen

Ein Interview über Heimat mit den Matrosenhunden

 

Die Matrosenhunde. Das sind Fine und Madeleine. Grafikerin/Illustratorin und Texterin. Bild und Wort. In ihren Werken kommunizieren sie miteinander. Das Bild antwortet auf den Text und umgekehrt.  Im ihrem Dialog entsteht das, was sie für mich unwiderstehlich macht.  Peng und Poesie. Alltag wird wunderlich. Schwer Fassbares wird klar. Das Große im Kleinen.
Um zu erklären, was die Matrosenhunde mit Schöneweide zu tun haben und was mit mir, hole ich zuerst meine bewährte Kreistheorie ins Boot:  Alles hängt zusammen und führt zum anderen und ineinander. Wie die Kreise auf der Wasseroberfläche, wenn man Steine über das Wasser springen lässt. Das passiert irgendwie öfter in meinem Leben aber selten so schön wie mit den Matrosenhunden.

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KES – Ein Klub für die Nachbarschaft

KES, das steht für den KIEZKLUB in Oberschöneweide.

KES: das wird wie „kess“ ausgesprochen und ist die Abkürzung für Kinder – Eltern – Senioren.
Zugegeben, bislang – und das obwohl ich schon ein paar Jahre in Oberschöneweide wohne, hatte ich immer nur eine vage Ahnung davon, was sich hinter dem KES verbirgt.

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Ein Kleid und seine Meisterin – das Portrait einer Dame

Eine Kleiderverschönerung mit Yvonne Rothschild

 

#Das Kleid

Ein Kleid ist ein Versprechen, das sich selbst erfüllt. Diese Aussage erklärt in etwa das, was genau die Sache zwischen mir und den Kleidern ist.
Kleider machen mich glücklich. Einmal angezogen, sind sie mal eine Kampfansage, mal die weite Welt und mal fühlt es sich an wie zu Hause. Im Übrigen sind sie einfach praktisch, denn manchmal ist man mit einem Kleid einfach verdammt schnell ziemlich gut angezogen.

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Was fährt denn da? Ein Besuch bei der Wasserschutzpolizei

Schöneweide ist für mich vor allem so schön, weil es am Wasser liegt.

 

Jetzt gerade. Wenn die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, bin nur noch am Ufer, auf dem Niederschöneweider Spazierweg, am Kaisersteg, dem Krancafé, den Urban Gardens der HTW. Dabei sehe ich gefühlt 5x am Tag die blauweißen Boote der Wasserschutzpolizei vorbeituckern und gefühlt jedes Mal sagt dann irgend jemand: „Boah, deren Job hätte ich gern. Entspannen, Bötchen fahren, braun werden – da stirbste nicht am Herzinfarkt.“ Für uns Grund genug, die WSP einmal zu besuchen.

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Schöneweide und seine Statistik

Mehr Nachwuchs als im Prenzlauer Berg

Ich habe auf unserem Blog bereits einmal angedeutet, dass „ich was mit Zahlen mache“. Das mache ich auch ziemlich gerne. Daher überkam mich wohl der Wunsch, dass ich mir Schöneweide und seine Statistik angsehen habe. Dabei interessierte mich vor allem: Ist es wirklick so wie der ältere Mann bei Lidl neulich lauthals bemerkte: „Man kennt ja keine Sau mehr? Nur noch Neue hier!“  Weiterlesen

Wir feiern

Kaum zu glauben – Megaschöneweide wird ein Jahr alt! 

Vor genau einem Jahr haben wir unsere allerersten Artikel gepostet und sind immer noch ganz überrascht über das Echo, das wir seit dem erlebt haben. Vielen Dank an alle LeserInnen und überhaupt an die wunderbaren Menschen, die wir seit dem in Schöneweide kennen lernen durften.

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Cyanotypie – Blaudruck

„Schöneweide ist für mich wie dauerhaft in einer Künstlerresidenz zu arbeiten“, sagt Kirsten Heuschen, die Künstlerin mit dem besonderen Blau.

 

Als ich in ihrem Studio in der „Atelieretage G59“ direkt am Spreeufer stehe, glaube ich ihr sofort: Dritter Stock, Blick auf den Kaisersteg, Abendsonne und vor allem – Ruhe. „Hier ist wenig was mich ablenkt, das ist für mich als Freiberuflerin sehr wichtig.“ Noch eine, die die Normalität unseres geliebten Dorfes zu schätzen weiß. Ruhe, Konzentration, Fokus. Daher ist sie auch vor zwei Jahren mit ihrem Atelier hinterher gezogen und lebt und arbeitet jetzt ganz in Oberschöneweide.

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Schöneweide ist weiblich!?

Uns ist da etwas aufgefallen.

Wir bloggen seit 7 Monaten, haben insgesamt bisher über 32 Läden, Cafés und Kulturorte geschrieben und 3 Fotostrecken veröffentlicht. Und jetzt kommt es: Dreiviertel unserer Ziele in Schöneweide werden von Frauen betrieben. Zwei weitere Cafés werden von Paaren geführt, allerdings bei beiden unter ihrem Namen. Nur weniger als ein viertel hat tatsächlich einen männlichen Chef. Das hat uns rückblickend selbst überrascht.

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NA UND – Vintage Möbel

Ich + alte Möbel = Liebe. 

Diese Gleichung geht für mich auf. Mit meiner Leidenschaft bin ich nicht allein – teile sie mit vielen, da muss es doch einen passenden Audruck für uns geben. So wie Bibliophilie die Liebe zu Büchern beschreibt, müsste „Mobilephilie“ das zusammenfassen was alte oder gar antike Möbel bei uns auslösen: Das fast liebevolle und sentimentale Gefühl, das diese Stücke in uns hervorrufen; gepaart mit dem Jagdfieber, das einen überkommt, wenn man dieses eine Stück gefunden hat, was zuhause genau dort in diese bestimmte Ecke passt und die Lücke in der Gleichung löst.

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