Megaschoeneweide | Stimme+ Das Studio für kreative, gesundheitsfördernde Sprech- und Gesangbildung
Marie Rodewald. Sie, wie ihr Name klingen nach. So wie meine Probestunde in ihrem Studio Stimme+. Diese ist jetzt schon fast drei Wochen her. Aber die Erfahrungen/Übungen aus dieser Stunde wirken noch immer in mir. Marie: ist Theaterregisseurin, Stimm- und Kommunikationstrainerin. Seit 2012 lebt sie in Schöneweide. Zusammen mit Holger Foest produziert sie Theaterstücke. Sie ist die Tochter einer Opernsängerin und eines Schauspielers. Ab dem sechsten Lebensjahr lernt sie Klavier und ab dem zwölften bekommt sie privaten Stimmbildungsunterricht. Im Jahr 2016 hat sie das Studio Stimme+ in der Goethestraße (Ecke Schillerpromenade) in Oberschöneweide eröffnet. Sie ist glücklich, dass sie das einfach so gemacht hat.
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Stimme+

Das Studio für kreative, gesundheitsfördernde Sprech- und Gesangbildung

 

Marie Rodewald. Sie, wie ihr Name klingen nach. So wie meine Probestunde in ihrem Studio Stimme+. Diese ist jetzt schon fast drei Wochen her. Aber die Erfahrungen/Übungen aus dieser Stunde wirken noch immer in mir.

 

Marie: ist Theaterregisseurin, Stimm- und Kommunikationstrainerin. Seit 2012 lebt sie in Schöneweide. Zusammen mit Holger Foest produziert sie Theaterstücke. Sie ist die Tochter einer Opernsängerin und eines Schauspielers. Ab dem sechsten Lebensjahr lernt sie Klavier und ab dem zwölften bekommt sie privaten Stimmbildungsunterricht. Im Jahr 2016 hat sie das Studio Stimme+ in der Goethestraße (Ecke Schillerpromenade) in Oberschöneweide eröffnet. Sie ist glücklich, dass sie das einfach so gemacht hat.

Marie ist mit ihrem Studio in Schöneweide angekommen. Zu ihr kommen die verschiedensten Menschen und Berufsgruppen: z.B. Manager, Lehrer, Schauspieler, Physiotherapeuten. Sie erklärt mir, dass man in Schöneweide für sein Gewerbe einen langen Atem benötigt. Aber den hat sie. Was braucht es ihrer Meinung nach noch um in Schöneweide Fuß zu fassen? Eine gute Dienstleistung, ein gutes Angebot und einen guten Marketingmix.

Ich: Bin ein hingebungsvoll verkopfter Analytiker. Spiele weder ein Instrument, noch habe ich mich bislang in besonderem Maße meiner Körperwirkung gewidmet oder mich mit meiner Stimme beschäftigt. Mit der Rhetorik hadere ich. Ich singe gerne. Im Auto laut und falsch vor mich hin. Ich habe oft das Gefühl, ich bekomme zu wenig Luft und wie viele Berliner rede ich zu schnell. So schnell, dass mich die Menschen in Süddeutschland (wo ich zur Schule gegangen bin) nie so recht verstanden haben.

Das Studio: Kann man von außen nicht so recht zuordnen. Marie erzählt, dass inzwischen fast jede Woche ein Passant oder Nachbar ins Studio kommt. Sie sind neugierig: Das Ladengeschäft gibt es ja schon eine Weile, keine Eintagsfliege also, die kommt und schnell wieder geht – aber was wird hier eigentlich angeboten? Marie zeigt es ihnen, viele nutzen auch die Probestunde und sehr viele bleiben dabei.

 

Die Stunde: Ich bin neugierig. Und zu allem bereit. Ich freue mich. Das Studio, von Marie bis ins kleinste Detail liebevoll, ausgesucht eingerichtet: Wenige, wunderschöne Gegenstände geben dem Raum Wärme, lassen aber Raum für die Menschen und Stimmen darin. Ein Klavier. Ein Samowar. Zwei Katzen.

„Zeig deine Augen und wink die andern ins Tiefe, sorge für den Raum und betrachte einen jeden in seinem Bild.“ (Peter Handke aus „über die Dörfer“)

 

Wir machen die erste Übung, die mich überrascht. Mit geschlossenen Augen hilft sie mir dabei, mich auf meinen Körper einzulassen. Raus aus dem Kopf. Körperspannung aufbauen. Nie zuvor habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie meine Stimme, mein  Körper und meine Wirkung nach außen zusammenwirken. Ich beginne zu begreifen.

Wir besprechen meine Wirkung auf andere. Denn ein paar Tage zuvor haben wir uns bereits zum Interview für die kleine Buppi Maus getroffen. Da hat sie mich erlebt: Aufgeregt, hektisch, kindlich, überall gleichzeitig. Immer auf der Lauer, versuchend den Gesprächspartner zu unterstützen oder etwas anzumerken. Sie hat richtig beobachtet, dass während ich rede, ich mich permanent reflektiere, analysiere. Dass dann der Atem stockt, ich stocke und alles ist aus meinem Kopf. Etwas das ich längst ahne, aber erst durch Marie begreifen kann. Privat bin ich so bekannt und wohl auch geliebt. Im Arbeitsleben ist es aber oft ein Hindernis.

Wir üben weiter. Ich liebe ihre Art wie sie mir bei Dingen, bei denen ich mich schwer tue, hilft und mir Gedankenstützen anbietet. Am Ende der Stunde lese ich ein Gedicht vor. Nach ein paar Hilfen von Marie bin ich angekommen: Bei einer viel ruhigeren Atmung. Meine Stimme kommt aus den Tiefen. Ich nehme mir Zeit und habe unglaublich viel Spaß bei dem Innehalten, dem bewussten Vortrag des Gedichts. Und das Gefühl hatte ich das letzte Mal als Kind: Freude, vor anderen Menschen zu stehen und ihnen etwas zu präsentieren.

Dass viele Menschen nach der Probestunde weitere Stunden bei Marie buchen, kann ich nur zu gut verstehen. Denn sind der Kontakt und die Wahrnehmung zur eigenen Stimme, die Öffnung zum Inneren erst einmal begonnen, kann man eigentlich nicht mehr davon lassen. Und Marie! Ich kann mir keine bessere Begleitung bei der Entdeckung der eigenen Stimme vorstellen.

 

Stimme+
Goethestraße 36
12459 Berlin
www.stimmeplus.de
info@Stimmeplus.de

Eine Probestunde (20 Euro für 80min) kann man auf ihrer Website direkt mittels Onlineverfahren buchen. Sie ist einmalig buchbar. Danach gibt es verschiedene Angebote für Stunden (siehe Link), bereits ab 50 Euro pro Stunde.

Zudem gibt es einen Frühlingskurs 2018 vom 7.-28.03.2018 (Mittwochs: 10-12 Uhr 4×2 Stunden (max. 4 Teilnehmer) und Workshops: Februar bis Mai 2018. Jeden 2. Sonntag. 11-14 Uhr. 1×3 Stunden. 44.- inkl. Verpflegung

 

Text Leo. Alle Fotos sind von Marie Rodewald.

 

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