Megaschoeneweide | Kunst & Kultur
Wir schreiben über alles, was wir in Schöneweide lieben. Über das kreative Leben, das sich überall Bahn bricht, über Randberliner Alltag und Tradition, über Zauber und Schönheit, die Coolness und Schrulligkeit – denn darüber liest man viel zu wenig.
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Wäscheständer in der U-Bahn und warmer Regen

Ein Interview über Heimat mit den Matrosenhunden

 

Die Matrosenhunde. Das sind Fine und Madeleine. Grafikerin/Illustratorin und Texterin. Bild und Wort. In ihren Werken kommunizieren sie miteinander. Das Bild antwortet auf den Text und umgekehrt.  Im ihrem Dialog entsteht das, was sie für mich unwiderstehlich macht.  Peng und Poesie. Alltag wird wunderlich. Schwer Fassbares wird klar. Das Große im Kleinen.
Um zu erklären, was die Matrosenhunde mit Schöneweide zu tun haben und was mit mir, hole ich zuerst meine bewährte Kreistheorie ins Boot:  Alles hängt zusammen und führt zum anderen und ineinander. Wie die Kreise auf der Wasseroberfläche, wenn man Steine über das Wasser springen lässt. Das passiert irgendwie öfter in meinem Leben aber selten so schön wie mit den Matrosenhunden.

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Sommer in der Novilla

Die Magie der Novilla setzt sofort ein

Sobald ich das Grundstück betreten habe, mein Blick über die Villa und den Garten streift, überkommt mich eine wunderbare innere Ruhe. Vielerlei trägt dazu bei: Die Anlage selbst. Die Spree im Hintergrund. Die schwebenden Kastanien. Und die Moving Poets, die diesen Ort bespielen und bewegen. Immer anders, immer gut und irgendwie unaufgeregt, in der besten Art und Weise.

In dieser Woche finden in der Novilla gleich zwei Highlights statt aber auch danach geht es rund um die Kunst weiter. Einen ganzen Sommer lang.

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Ein Kleid und seine Meisterin – das Portrait einer Dame

Eine Kleiderverschönerung mit Yvonne Rothschild

 

#Das Kleid

Ein Kleid ist ein Versprechen, das sich selbst erfüllt. Diese Aussage erklärt in etwa das, was genau die Sache zwischen mir und den Kleidern ist.
Kleider machen mich glücklich. Einmal angezogen, sind sie mal eine Kampfansage, mal die weite Welt und mal fühlt es sich an wie zu Hause. Im Übrigen sind sie einfach praktisch, denn manchmal ist man mit einem Kleid einfach verdammt schnell ziemlich gut angezogen.

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Kunst am Spreeknie

28. April – 7. Mai 2017

Das Festival Kunst am Spreeknie gehört seit 10 Jahren zu Sommer in Schöneweide. Und wir lieben es lieben es lieben es lieben es.

Dieses Jahr sollte nun vieles anders sein. Schon der Termin, im April statt im Juli, die Organisation, ein Kurator statt ein Team, die Ausstellenden, weniger lokal, mehr kosmopolitisch. Wir waren zur Vernissage dort und sagen:

Wir lieben es mehr denn je.READ MORE

Cyanotypie – Blaudruck

„Schöneweide ist für mich wie dauerhaft in einer Künstlerresidenz zu arbeiten“, sagt Kirsten Heuschen, die Künstlerin mit dem besonderen Blau.

 

Als ich in ihrem Studio in der „Atelieretage G59“ direkt am Spreeufer stehe, glaube ich ihr sofort: Dritter Stock, Blick auf den Kaisersteg, Abendsonne und vor allem – Ruhe. „Hier ist wenig was mich ablenkt, das ist für mich als Freiberuflerin sehr wichtig.“ Noch eine, die die Normalität unseres geliebten Dorfes zu schätzen weiß. Ruhe, Konzentration, Fokus. Daher ist sie auch vor zwei Jahren mit ihrem Atelier hinterher gezogen und lebt und arbeitet jetzt ganz in Oberschöneweide.

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Sabrina Kratz

Wer sind eigentlich diese Künstler die in den Ateliers und Werkstätten in Schöneweide arbeiten

Die die scheinbar immer als Erstes thematisiert werden, wenn über Schöneweide in den Medien gesprochen wird. Interessiert es die Bewohner von Schöneweide überhaupt was in den vielen Ateliers passiert oder nur einen kleinen Teil?  Interessiert es Euch? Wir glauben schon und denken, es bräuchte vielleicht nur einen kleinen Einblick in die Ateliers, über das was da entsteht und wie es entsteht. Daher haben wir die Rubrik Künstler ins Leben gerufen.

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Kranbar – ein anderer Kran und sein neues Café

„Café-Betreiber gesucht“

Dieses Plakat am neu errichteten und bei Manchen umstrittenen Boardinghaus Spreepolis gab in Schöneweide vor ein paar Wochen Anlass zu Spekulationen. Darüber wer, wann, wie das Café übernehmen wird. Jetzt sind sie da, Sofie und Federico mit der KRANBAR.

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Industriesalon Schöneweide e.V.

Der Industriesalon, für uns das Herz von Schöneweide.

Denn er sorgt dafür, dass das Herz des ehemaligen Industriesstandorts weiter schlägt. Er erinnert an „Elektropolis“ und an die Industriegeschichte in Schöneweide – ausgehend von der Entstehung des AEG Drehstromkraftwerks und Kabelwerks  Oberspree (KWO) im Jahr 1897. Diese Industriearchitektur macht Oberschöneweide so unverwechselbar schön. 

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Ernst – Wer?

In Niederschöneweide steht Deutschlands renommierteste und älteste Schauspielhochschule, die Ernst Busch.

Warum weiß das nur keiner hier?  Nina Hoss war hier. Jeden Tag, jahrelang. Lange bevor sie „Die Hoss“ wurde. Sie ist an der S-Bahn-Station Schöneweide ausgestiegen, hat ihr Textbuch zugeklappt, hat sich noch einen schlechten Kaffee beim Bahnhofsbäcker geholt und ist die endlos lange Schnellerstraße entlanggelaufen. Ihr Ziel: Die Hochschule für Schauspielkunst Ernst-Busch in der Schnellerstraße 104.

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