Ausstellung am Zaun – das NS Zwangsarbeiter Dokuzentrum im Lockdown
Oder zumindest an seinem Zaun. Das NS-Zwangsarbeiter Dokumentationszentrum hat einen guten Weg gefunden, trotz Schließung offen zu sein.
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Ausstellung am Zaun – das NS Zwangsarbeiter Dokuzentrum im Lockdown

Wir treffen uns im Museum.

 

Oder zumindest an seinem Zaun. Das NS-Zwangsarbeiter Dokumentationszentrum hat einen guten Weg gefunden, trotz Schließung offen zu sein.

Sämtliche Berliner Museen sind derzeit für Gäste derzeit geschlossen. Noch ist unklar, wann wieder geöffnet werden darf. Viele Häuser bieten daher vermehrt Onlineangebote an. Aber vielleicht geht es euch in Woche 5 des Lockdowns wie mir – und ihr habt von Online so langsam die Nase voll. Vor allem bei diesem tollen Frühlingswetter.

Deswegen laufen wir dankbar zu dem großen Areal an der Britzer Ecke Köllnischen Straße in Niederschöneweide, das die Gedenkstätte für NS Zwangsarbeit einzäunt. Dort ist die Reproduktion der Ausstellung „Zwangsarbeit in Berlin 1938-1945“ nun bis auf weiteres am Zaun in der Britzer Straße in Berlin-Schöneweide zu sehen. Das ersetzt natürlich nicht die eindrucksvolle echte Ausstellung in den Originalgebäuden und mit Originalobjekten. Und auch das sehr besondere museumspädagogische Angebot der Gedenkstätte fehlt uns. Aber es ist eine sinnvolle Alternative, wie wir finden.

 

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Stiftung Topographie des Terrors
Britzer Str. 5 | 12439 Berlin

Aktuell geschlossen – und trotztem 24h für euch geöffnet. Ein Online Angebot bietet das Museum natürlich zusätzlich an.

So dokumentiert das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit zwangslager-berlin-1945.de diese Wochen die Kapitulation der Stadt Berlin am 2. Mai 1945 vor der Roten Armee –  auf Deutsch und Englisch mit  Zeitzeugenberichten, Tagebuchauszügen, Briefen und Erinnerungen aus dem Berliner Stadtgebiet. In Berlin ist die Geschichte der Befreiung der NS-Zwangslager bis heute nicht umfassend aufgearbeitet. Der 75. Jahrestag zur Erinnerung an das Kriegsende wird daher zum Anlass genommen, den Blick auf die ehemaligen Zwangsarbeiter*innen zu richten. Wie haben sie die letzten Kriegswochen erlebt? Wie sah der erste Kontakt zu den Alliierten aus? Was geschah mit den befreiten Lagern

Unterstütung gesucht: Es werden weiter Hinweise zum Thema oder Berichte von der Auflösung der NS-Zwangslager in Berlin gesucht: Informationen zu ehemaligen Zwangsarbeiter*innen und dem Kriegsende 1945, sowie über eine Kontaktaufnahme durch Berlinerinnen und Berliner, die sich erinnern können.

– Text und Fotos: Meri –

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